Am Osterwochenende starteten meine Stute 7S Nashvilles Penny Lane und ich bei der Arendsee Distanz. Neuerdings wird sie Arendsee Outback Run genannt. Wir bereiteten uns viele Wochen intensiv darauf vor. Deshalb reisten wir gut trainiert und voller Vorfreude an. Die 30 Kilometer lange Strecke wartete bereits auf uns. Und sie versprach sowohl Abwechslung als auch echte Herausforderungen. Bei echtem Aprilwetter meisterten wir tiefen Sand und kalte Finger.
Von Beginn an war Penny hoch motiviert. Sie bewegte sich energisch vorwärts und blieb dabei jederzeit aufmerksam. Außerdem hörte sie fein auf jede meiner Hilfen. So konnten wir unser Tempo gut einteilen. Dadurch blieben Kraft und Konzentration bis zum Ziel erhalten. Die Arendsee Distanz verlangte sowohl Kondition als auch Teamarbeit.
Unterwegs überprüfte das Tierärzteteam regelmäßig die Pferde. Penny beeindruckte dabei besonders. Ein Tierarzt fragte lachend, ob sie eine Duracell-Batterie habe. Dieses Lob freute mich sehr. Schließlich bestätigt es unser Training. Zudem zeigte Penny auch nach vielen Kilometern noch Frische und Freude. Schließlich konnten wir mit durchgängig A1 Noten die Fahrt beenden.
Auf der Zielgeraden legte sie noch einmal zu. Sie trabte mit erhobenem Kopf und wachem Blick. Deshalb verlieh ihr die Jury eine besondere Auszeichnung. Sie kürte Penny zum „fröhlichsten Pferd auf der Zielgeraden“. Diese Ehrung machte mich unglaublich stolz. Denn sie zeigt, wie sehr Penny diesen Sport liebt.
Auch ich bekam das Grinsen an dem Abend nicht mehr aus dem Gesicht. Die Arendsee Distanz wurde für uns zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wir wuchsen als Team noch enger zusammen. Außerdem bestätigte dieses Wochenende unseren gemeinsamen Weg.
Penny hat im Distanzsport eindeutig ihre Leidenschaft gefunden. Deshalb planen wir bereits eine Rückkehr. Doch 2026 darf sie zuerst eine andere Rolle genießen. Penny wird Mama werden. Danach starten wir erneut. Und dann wieder voller Energie bei der Arendsee Distanz.
Alle Fotos von Susanne Aarburg





